Ich mache Kleidung, keine Verkleidung!

Meine Kleidung ist komplex. Sie kann nicht wie ein Etuikleid -“Reißverschluß zu und fertig!”- angezogen werden.

Nein, sie muß wie früher Schicht um Schicht angelegt werden, damit sich der historische Eindruck nicht nur dem Betrachter, sondern, viel wichtiger, auch dem Träger erschließt.

In vielen Fällen ist es so, daß die Kleidungsstücke den Körper in eine ganz zeittypische Haltung modellieren, so daß man sich mit Erstaunen in zeitgenössischen Abbildungen wiedererkennt. Auf diese Weise kann ein kleines Stück Geschichte fühlbar gemacht werden.

handgestickte Schnürösen am Unterkleid

Dies wird vor allem auch durch die Verwendung historischer Schnitte erreicht, ganz im Gegensatz zu historisierenden Kostümen nach modernen Schnitten, die die Haltung unberührt lassen und nur Fassade bleiben können.

Dazu kommt der überwiegende Einsatz der Handnähnadel, mit der ganz andere Nahtarten möglich sind, als sie mit der Maschine jemals machbar wären.

Außerdem bemühe ich mich ganz selbstverständlich, auch in den Materialien den historischen Vorbildern so nahe wie möglich zu kommen.

Und dann sind da noch die vielen, liebevollen kleinen Details, die meine Kleidungsstücke zu echten Persönlichkeiten machen.

Monogramm auf dem Kinderhemd

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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und Inhalte liegt bei der Autorin

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Stand der Informationen: 21.2.2009